Bilder vom 2. ITT 1986 auf der Gerlitzen

Die Eintrittskarte für das 2.te ITT von 1986, ein "Pickerl" fürs Fernrohr

Der 13" Newton von Armin Lindemann aus Pforzheim und der ebenso grosse Newton " Bismarck"von Haley, beide parallaktisch montiert, von waren die Platzhirsche.

Stifters Gipfelhaus war unsere Herberge beim 2.ITT 1986. Ganz rechts mein Unitron Fernrohr und das Heck vom  Mercedes/8-200D

Das Teilnehmerfeld war damals noch überschaubar.

Die Kuppel auf der Gerlitze  beherbergte ein 42cm Newtonteleskop

Vorfreude bei tollen Himmel auf die nächtliche Beobachtungen

Bereits im Herbst 1985 wollte ich das erste ITT in Kärnten besuchen.  Da zeitgleich mein Sohn Adrian das Licht der Welt erblickte, mussten  Prioritäten gesetzt werden und verschob dieses Vorhaben um ein Jahr.

An einem Freitag, den 5. September 1986 fuhren Rainer und ich mit meinem Mercedes/8 200D gemächlich in die Kärntner Alpen auf die Gerlitzen, einem 2000m hohen Berg mit einem Gasthof, dem Gerlitzen Gipfelhaus.

Wir lernten viele andere Sternfreunde kennen und begründeten mit Stefan Thiele, Dieter Martini und Wolfgang Ransburg Freundschaften die heute noch intakt sind.

Erstmals sah ich dort unter dunklem Alpenhimmel die wahre Schönheit der Deep Sky Objekte. Spiralarme in M33, den Sichelnebel im Schwan und vieles mehr wurde erstmals gesehen. Wir haben am frühen Samstag Morgen kurz vor der Dämmerung sogar den Pferdekopfnebel beobachtet. Mit Wolfgang Ransburg und Günter Thaler waren wir die Letzten in der Kuppel des 42cm Newtonteleskops und blieben dort bis es hell wurde.

Auch des erste Nagler Okular mit 13mm Brennweite und ein UHC Filter von Lumicon machten auf dem Berg die Runde. Rainer und ich haben zusammengelegt und das UHC Filter gekauft.

Die beeindruckenden Erlebnisse beim Treffen und die Gemeinschaft unter den Sternguckern dort oben motivierten mich in den Folgejahren im Herbst immer wieder nach Kärnten zum ITT zu fahren. Einen Nachteil hatte die Reise: Wir waren vom guten Alpenhimmel verwöhnt, und mussten uns zu Hause mit den schlechteren Bedingungen am Himmel erst wieder arrangieren. 

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