Motorradlfahren

Die motorisierten Zweiräder von Gerd seit 1976 bis heute

Das erste motorisierte Zweirad ab 1976 war ein 1969er Kreidler Mokick LF mit 2,9 PS und 3 Gang Fußschaltung. Hier mit Cousine Julia Semet.

Auf der SR 500 im Frühling 1983 mit sattem Einzylindersound raus aus Hertmannsweiler.

Die Yamaha wurde 1985 aus familiärem Grund veräussert. 

Danach habe ich mir von meinem Bruder immer mal wieder sein Motorrad ausgeliehen.

Das waren nacheinander Suzuki Intruder 1400, eine Suzuki VR 800 und BMW R100RS.

Frühjahr 1995 wurde nach 10 Jahren wieder ein eigenes Motorrad angeschafft.

Die Wahl fiel auf eine 3 Jahre alte Honda CB SevenFifty mit 747 ccm Vierzylindermotor.

Leider wurde diese schöne Maschine im März 1998 durch einen Verkehrsunfall mitten im Kappelbergtunnel Totalschaden.

Ich bin, nachdem der Bremsweg hinter einem gedrehten Auto zu Ende war mit 70km/h draufgefahren und zusammen mit der Honda 30m weit über das Auto geflogen.

Von der unsanften Landung kam ich mit Prellungen und Rippenbruch davon.

Bei der Honda hat es die Gabel mit dem Vorderrad in den Motorblock geschoben.

Das Motorrad wurde als Totalschaden an einen Schrotthändler verkauft.

Die Yamaha SR500 von 1981 das erste richtige Motorrad, gemeinsam mit Bruder Frank ab 1983 gefahren. 1 Zylinder 498 ccm, 33 PS.

Eva Müller (heute Eva Halat) malte mein Wunschmotiv auf den Tank der Yamaha.

 Wenige Tage später wurde eine neue Suzuki Bandit 1200S bestellt.

Die Suzuki Bandit 1200 war mir 16 Jahre lang ein sehr flottes Mopped. 4 Zylindermotor mit 1157ccm, 100 PS, bei 235 Kg Trockengewicht. 2014 wollte ich dann mal wieder ein neues Pony im Stall haben.

2014 wurde die gewaltige Honda F6C vom Bodensee aus 2.ter Hand geholt.  

Der 6 Zylinder Boxermotor stammt aus der Honda Goldwing 1500, es wurden aber anstelle von 2 Registergaser bei der F6C 6 Einzelvergaser verbaut, das änderte die Motorcharakteristik.

Mehr Blubb durch 6 einzelne Auspuffrohre. Bei niedriger Drehzahl wummert der FlatSix wie ein V8, bei höherer Drehzahl schreit er wie ein alter 911er Porsche.  Aber immer im gedämpftem Ton!

Besonders um enge Kurven und auf schlechten Straßen muss mit einer F6C etwas gemütlicher gefahren werden. Gut 350kg Fahrzeuggewicht schieben raus, sonst gibt es einen neuen Krater in der Landschaft.

Dank 100 PS und der großen Scheibe kann man trotz Jethelm und Sonnenbrille es auf der Bahn auch mal mit 200 km/h krachen lassen. Mit Vollgas schlürfen die 6 x30mm Keihin Vergaser 12 Liter Sprit auf 100 km. Leider hat vor ein paar Jahren meine Experten Werkstatt in Schorndorf für dieses schöne Motorrad geschlossen.

 

Im Frühjahr 2019 habe ich die Honda verkauft und mir nach kurzer Abstinenz eine alte BMW R1100R zugelegt, die ab und zu bis heute gefahren wird. Der 1100er 2 Zylinder 4V Boxer läuft sehr gut.

Fahrwerkstechnisch ist die BMW mein bisher bestes Motorrad. Auf den Strassen im schwäbischen Wald bin ich mit 78 PS meist flotter als damals mit der Bandit 1200 unterwegs. Mit voller Ausstattung: ABS, geregeltem Katalysator, Griffheizung, kleiner Scheibe und BMW Koffersystem. Dank dem genialen Telelever Fahrwerk fährt es sich mit der BMW fast wie auf Schienen ums Eck. 

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